DVD Jay Z Hustlers Poster Child Pt 2 album cheap movies Star Trek cool Paolo Nutini melodies USA DIVX Moon DVD La Roux mp3 CD The Hangover video download hot Shakira buy The Skeptic DIVX USA track Jay-Z buy hot Mary and Max

in der Katholischen Kirche

in der Katholischen Kirche

Updates per Email

In den Diözesen


Registrieren / Einloggen
Über Facebook anmelden

"Im Sturm des Geistes Gottes die Kirche erneuern" - CE München und Freising feiert mit Erzbischof Marx Drucken E-Mail
Artikel - CE in der Erzdiözese München-Freising
Veröffentlicht von: Pfr. Johannes Oberbauer   

alt Groß war im Vorfeld schon die Freude, dass mit Erzbischof Dr. Reinhard Marx zum ersten Mal ein Oberhirte der Erzdiözese München und Freising sein Kommen zum Diözesantreffen der Charismatischen Erneuerung am 7.11.2009 zugesagt hatte. „Ein Fest soll dieser Tag heute werden; ein Fest mit unserem Erzbischof, ein Fest der Gemeinschaft in der CE, ein Fest der Freude über unseren Gott!“ Mit diesen Worten begrüßte Diözesansprecher Michael Wagner alle, die aus der ganzen Erzdiözese schon am Morgen zum Lobpreis in die Pfarrkirche Allerheiligen in München-Schwabing gekommen waren. Und es wurde ein wunderbares Fest, das reich gesegnet war in vielerlei Hinsicht.


altZum Lobpreis mit der Musikgruppe um Heidi Glas (Danke euch  allen und den „Technikern“ Gregor Saalhofer und Julian Riesch!) gaben Mitglieder des Diözesanteams verschiedene Zeugnisse und Impulse. Pfr. Johannes Oberbauer griff das „Priesterjahr“ auf, das Papst Benedikt XVI. anlässlich des 150. Todestages des Pfarrers von Ars ausgerufen hat. Michael Eggersberger berichtete, wie es sich fügte, dass er an einer halbjährigen Evangelisationsschule teilnehmen konnte – mit seiner Familie und mit Einverständnis seines Arbeitgebers. Und Michael Wagner stellte kurz die Spiritualität der Charismatischen Erneuerung vor.

altIm Mittelpunkt stand die  Eucharistiefeier mit unserem Erzbischof,  zu der  Pfarrer Johannes Oberbauer neben unserem Erzbischof auch Prälat Josef Obermaier, Seelsorgereferent der Erzdiözese und bischöflicher Beauftragter für die Geistlichen Gemeinschaften und Bewegungen, und zahlreiche andere Priester und Diakone begrüßen konnte. In seiner Predigt  in der bis auf den letzten Sitzplatz vollen Pfarrkirche Allerheiligen stellt Erzbischof Marx die Dynamik des Heiligen Geistes ausdrucksstark dar.

In seiner Zeit als Bischof von Trier ließ er, so berichtete er, den  jungen Künstler Thomas Kammer die Fenster in seinem Haus ausgestalten. Motiv sollte der „Heilige Rock“, mit die kostbarste Reliquie in Deutschland, sein, aber als Ausgangspunkt einer Dynamik, die vom Leiden und Sterben Jesu ausging. In der schrecklichen Stunde seines Todes hauchte Jesus seinen Geist aus, jene Kraft, jener Wirbelsturm, jener Wind und Hauch, der seit dem Tod Jesu in der Welt wirkt und das Angesicht der Erde erneuert. Seit dem Tod und der Auferstehung Jesu soll alles in den Sturm der neuen Schöpfung hineingezogen werden.

Erzbischof Marx erinnerte in seiner Ansprache, dass er die Anfänge der Charismatischen Erneuerung bei Prof. Heribert Mühlen in Paderborn kennengelernt habe. Heribert Mühlen versuchte damals durch sein akademisches Wirken als Dogmatik-Professor die Geistvergessenheit der Kirche zu überwinden und wieder neu zu erschließen, was es heißt an den dreifaltigen Gott zu glauben. Alles, was die Kirche tue, geschehe in der Kraft des Heiligen Geistes. Die Charismatische Erneuerung war für Prof. Mühlen die in die Praxis  umgesetzte Bewährung seiner theoretischen Schriften.

Als Christen würden wir, so der Erzbischof, unter Niveau leben, wenn wir nicht wissen, was es heißt, auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes getauft zu sein.

Der Heilige Geist ist die Kraft, die dynamische Wirklichkeit, die den ganzen Kosmos in Bewegung setzt, die Jesus auferweckt hat von den Toten, die nicht diffus ist, sondern die göttliche Liebe in  Person.

Wenn wir im Glauben diesen zentralen Punkt nicht erfassen, sind wir nicht auf einen guten Weg. Gott will selber in uns wohnen, dies war die Verheißung Jesu in seinen Abschiedsreden. Keine andere Religion sage, dass in der Kraft des Geistes der ganze dreifaltige Gott in uns wohne. Jesus könne  als Mensch nicht in unsere Mitte sein, der Vater könne weltlich nicht gefasst werden, aber der eine lebendige Gott gebe sich im Heiligen Geist in unsere Wirklichkeit hinein. Der Sturm des Geistes lenke uns auf Christus, der der Weg und die Wahrheit ist, lasse uns in die Arme des Vaters werfen.

Das Bild unseres Gottes sei nicht statisch, sondern impliziere immer einer Bewegung. Deshalb bitten wir immer wieder um den Sturm des Heiligen Geistes. 

altWichtig für unsere heutige Glaubenssituation sei, diese Dynamik des Heiligen Geistes  und die Faszination unseres Gottesbildes neu zu entdecken: dass Gott Beziehung ist, dass dieser Gott an unserer Geschichte Anteil nimmt, dass er einer von uns geworden ist.

Erzbischof Marx wies auf das Wort von Kardinal Lustiger hin: „Das Christentum fängt erst an. Es steigt gerade aus den Kinderschuhen.“ Nicht die große Zeit liege hinter uns, sondern noch vor uns. In einer Zeit, in der die Menschen in Freiheit ihre Lebensstile frei wählen könnten, liege heute der Auftrag der Christen darin, in dieser dynamischen Kraft der trinitarischen Liebe den Glauben zu leben.

Die Kirche ist Sakrament, Werkzeug des Hl. Geistes, durch das er alles zusammenführen will. Der Hl. Geist ist wie die  Luft, die wir einatmen. Wenn der Hl. Geist nicht die Luft ist, die wir einatmen, wird die  Luft durch andere verpestet.

Das Evangelium verweise auf eindeutige Zeichen,  wo der Geist wirkt:

Wo Menschen sich verstehen und einander zuwenden, wo sie heil werden, wo Versöhnung geschehe, wo Christus angebetet werde, könne man sehen, ob der Geist wirkt. Es gäbe  klare Kriterien, Zeichen, an denen wir das Wirken und die Früchte des Geistes erkennen können. Wir würden nicht im Nebel stochern, sondern wir könnten genau feststellen, ob der Geist Gottes am Werk sei. Wo Misstrauen, Habsucht und Lieblosigkeit die Menschen trennen, ist  Gottes Geist nicht gegenwärtig

Unser Erzbischof dankte allen Christen in der Charismatischen Erneuerung für das, was sie in dieser Bewegung für sich persönlich neu entdeckt hätten,  nl. Christ sein zu dürfen, beten zu dürfen, Gottes Liebe kennen zu dürfen;  wo Menschen dies entdeckten, können Menschen neu angezogen werden, nicht durch unsere Kraft, sondern durch die  Kraft des Hl. Geistes

Er bat aber auch alle in der CE, das Zeugnis hineinzutragen in die Pfarreien.

Das sei der wesentliche Punkt der Erneuerung, uns neu auf den Weg zu machen, uns nicht an den Weg zu gewöhnen, sondern den immer neuen Aufbruch zu wagen, uns immer neu dem Sturm des Geistes auszusetzen, der uns in die Arme Christi hineintreibe.

Niemand in der Kirche sei überflüssig, alle sollten ihre Charismen entdecken, jeder ist kostbar mit seinen Gaben, mit seinen Fähigkeiten und Kräften zu Gebet, zu Versöhnung und zum Zeugnis. Uns in den Sturm des Geistes zu legen, dazu sollten wir uns immer neu ermutigen. .

Es ist für die Charismatische Erneuerung eine starke Bestätigung, dass unser Erzbischof mit seiner Präsenz  an diesem Tag – trotz seiner vielen Verpflichtungen -  und seiner Predigt die Bedeutung der Erneuerung in der Kraft des Heiligen Geistes unterstrich. Es ist für uns alle ermutigend, dass unser Erzbischof die Charismatische Erneuerung seit ihrem Entstehen in Deutschland, v.a. aber auch mit Prof. Mühlen einen hervorragenden Theologen der Erneuerung kennt. So haben wir einen Bischof, der mit der Geschichte und der Theologie unserer Bewegung bestens vertraut ist. Dies wird der Charismatischen Erneuerung neuen Auftrieb geben.

Diözesansprecher Michael Wagner und Maria Winkelmann dankten am Ende der Eucharistiefeier für sein Kommen. Viele in der CE hätten für einen Oberhirten gebetet, der ein offenes Herz für die geistlichen Gemeinschaften und Bewegungen habe. Als Geschenk überreichten beide ihm einen Adventskalender mit „kleinen Überraschungen“ für jeden Tag. 

altNach der Eucharistiefeier waren alle in den von vielen Helfern gastfreundlich geschmückten Pfarrsaal zur Apape eingeladen (ein bes. Dank  an Maria Winkelmann, Waltraud Kustermann, Christiane Ostadal, Lisa Schilling und Käthe Wiedemann und den vielen anderen Helfern und Helferinnen, die dafür stundenlang  in der Küche standen). Viele Geschwister hatten für eine „volle Tafel“ etwas beigetragen, so dass sich alle bei verschiedenen Vorspeisen und Suppen, bei Kaffee und Kuchen – und unser Erzbischof mitten unter ihnen – austauschen und stärken konnten. Es wurde wahr, was ein Lied so ausdrückt: „Wenn jeder gibt, was er hat, dann werden alle satt!“ Im gegenseitigen Mit - und Füreinander entsteht die Fülle, die keiner für sich alleine herstellen kann.  Währenddessen konnte, wer wollte, in der Kirche vor dem Eucharistischen Herrn verweilen, sich von einem der Segnungsteams segnen lassen oder das Sakrament der Versöhnung empfangen. 

altKurzum: Das Diözesantreffen war, so war einhellig zu hören, ein Fest der Einheit mit dem Bischof, der Einheit mit der Kirche und  der Einheit untereinander.  Allen, die sichtbar oder im Stillen mitgeholfen haben, ein großes Kompliment für den großherzigen Einsatz!

 (Weitere Fotos sind unter "Fotos" auf der Homepage zu finden.)

Hits: 1618
Kommentare (0)Add Comment

Kommentar schreiben
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar zu schreiben. Bitte registrieren, wenn Sie noch kein Konto haben.

busy

Tags: CE München  
 
 
Joomla 1.5 Templates by Joomlashack