Wege mit Gott

Das neue Herz

Es begann mit massiven Atembeschwerden. Ich dachte mein Ende sei da, bis der nächste Atemzug kam. Es folgten heftigste Angina pectoris - Anfälle. Der Arzt riet zu einer Herzkathederuntersuchung, da Verdacht auf Herzkranzgefäßverengung bestand. Ich sah mich mit meinem Tod konfrontiert und rang im Krankenhaus 14 Tage mit Gott, bis ich mein Ja zu meinem Tod sagen konnte. Ich war 47, meine Adoptivkinder 15 und 12 ½. Nachdem ich mein Leben Gott in die Hand gegeben hatte, war ich ganz ruhig. Viele beteten für mich und mit mir und Gott gab mir durch eine Mitbeterin ein Zeichen des Gelingens einer Ballondilatation.

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Mauern fielen in sich zusammen

Vor 30 Jahren habe ich an einem Frauen-Cursillo in Würzburg teilgenommen. Meine Erwartungen waren groß – meine Enttäuschung noch größer. Laien erzählten aus ihrem persönlichen Leben, wie Jesus ihr Leben verändert hatte. In einem sog. ‚Ganggespräch’ erkundigte sich die ‚Rektorin’ des Kurses, wie es mir ginge. Ich machte meiner Enttäuschung Luft und sagte “Ich kann es schon nicht mehr hören - ständig nur das eine Wort: Liebe, Liebe, Liebe! Und dann auch das noch: Am nächsten Tag nach der Morgenmesse lud uns der Priester ein, einander das geschwisterliche Du anzubieten – natürlich nur, wer das möchte, versteht sich. Nein, ich wollte eigentlich nicht, aber das kann ich auch nicht bringen, so meine Gedanken.

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Nach dem Konkurs ein neuer Anfang

Geheiratet haben wir aus Liebe. Dann haben wir nur 15 Jahre gebraucht, um unsere Ehe endgültig zu zerstören. Doch sind wir beide zu unserem Jawort gestanden. Versucht haben wir es dann mit einer Therapie. Sie hat uns geholfen, zu verstehen, warum alles in die Brüche ging. Nach zwei Jahren kamen wir dann zu dem Entschluss, uns zu trennen. In dieser Situation hörte meine Frau von einem Einkehrkurs in einem Zentrum namens Maihingen. Sie entschloss sich, als letzten Versuch noch etwas für unsere Beziehung zu tun, da hinzugehen. Nach vier Tagen kam sie wieder und ich fragte: „Na wie war´s?“ Ihre Antwort war: „Das kann ich dir nicht erklären, da musst du schon selber hinfahren“.

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Sein Plan für mich

Als junges Mädchen suchte ich nach meiner Berufung: Orden oder Ehe? Ich nahm an Schweigeexerzitien teil, um in der Stille darüber nachzudenken, zu hören, wohin mich Gott führen wollte. Am Ende der Exerzitien hörte ich beim Kommuniongang: „Du wirst heiraten!“ Es stand ganz klar da. Ich war erstaunt über diese Weisung. Es folgten Berufsausbildung, Berufsjahre, Weiterbildung, Zusatzausbildung Auslandsaufenthalt, nochmals Schule, wieder Berufsjahre. Meist eine gute Zeit.

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Der Finger Gottes

Meine Kindheit und Jugend verlief ohne größere Probleme. In der Schule hatte ich gute Noten. Ich machte eine Ausbildung zur Krankenschwester, die ich mit sehr guten Ergebnissen abschloss. Meinen Selbstwert definierte ich über meine guten Leistungen. Mein Beruf machte mir Freude, doch stellten sich bei mir mit Anfang 20 zunehmend Erschöpfungszustände, mit depressiver Verstimmung ein. Ich fühlte mich öfters, wie eine ausgepresste Zitrone oder auch wie ein Baum ohne Wurzeln.

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