Unverdient und im Übermaß mit der Liebe Gottes beschenkt

50 Jahre Charismatische Erneuerung 2Pfarrer Wilhelm Schäffer und Diakon Manfred Sester feierten mit der CE Mittelbaden zum 50-jährigen Bestehen der Charismatischen Erneuerung in der katholischen Kirche Mittelbaden einen Gottesdienst.

 

Zum 50-jährigen Bestehen der Charismatischen Erneuerung in der katholischen Kirche feierte die Gruppierung Mittelbaden im Bruder-Klaus-Heim in Unzhurst einen Gottesdienst. Da kam etwas Gutes aus Amerika. Wir haben viel zu danken, denn der Impuls von damals hat sehr viele Früchte getragen, sagte Pfarrer Wilhelm Schäffer aus Lauf. Denn Studenten in den USA waren im Februar 1967 die ersten Katholiken weltweit, die den Heiligen Geist als erfüllende und erneuernde Kraft in ihrem Leben und für ihre Kirche erlebten.

Diakon Manfred Sester erinnerte an Bibelworte aus dem Buch Ezechiel: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch Ihr werdet mein Volk sein und ich werde euer Gott sein. Mit der Kraft des Heiligen Geistes empfange ein Christ alles, um sich in den Dienst im Reich Gottes nehmen zu lassen. Gott selbst bewirke, dass ein Mensch auf seinen Wegen gehe und helfe dabei, als Christ versöhnungsbereit zu sein, verzeihen zu können, ehrlich zu sein und mit Fehlern gut umzugehen.

Vater, ich gebe dir mein Leben. Egal, was du von mir willst, ich nehme es an Lehre mich, Jesus zu folgen und zu lieben, wie er liebt, betete Patti Gallagher damals bei einem Einkehrwochenende. Die Studentin der Universität Pittsburgh wurde in einer einfachen Kapelle auf überwältigende Weise klar, dass Jesus Herr aller Herren ist: Mich durchströmte eine Erfahrung der barmherzigen Liebe Gottes. Eine Liebe, die völlig unverdient war, doch im Übermaß geschenkt wurde.

1975 bezeichnete Papst Paul IV diese Erneuerung als Chance für Kirche und Welt. Wie die Charismatische Erneuerung nach Deutschland kam, sei nicht bekannt, berichtete Josef Hofer (Sasbach), Vorsitzender der CE Mittelbaden. Heute gebe es in Mittelbaden zehn charismatische Gebetskreise, deren Mitglieder vielfach in ihren eigenen Pfarrgemeinden mitarbeiten. Menschen dürften Hilfe, Halt und Kraft erfahren, wenn sie bedingungslos Ja sagen zu ihrem Gott, sagte Josef Hofer.

Zeitgleich mit der Feier trafen sich im Kloster Waghäusel 80 Jugendliche auf Einladung der Jugend-CE, um dort wie die Studenten damals in den USA Gottes Gegenwart zu suchen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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