Zukunftsfähige Wege für Glauben und Pastoral

bd workshoptag kleinPersönliche Segnung und Glaubenskurs – mit diesen zwei Themen waren die CE Bamberg beim Workshoptag für Pfarrgemeinden und Interessierte vertreten. Zu der Premiere im Bistumshaus St. Otto in Bamberg hatte Domvikar Robert Mayr eingeladen, Beauftragter für die Geistlichen Gemeinschaften und Bewegungen im Erzbistum. „Zukunftsfähige Wege für Glauben und Pastoral" lautete der Titel.

Die Teilnehmer lernten Angebote von Geistlichen Gemeinschaften und Bewegungen kennen, die dazu beitragen können, Pfarrgemeinden spirituell neu zu beleben. Am Ende des Tages waren alle Teilnehmer für eine Fortsetzung, bei der, so die einhellige Meinung, der zeitliche Rahmen von einem halben Tag noch etwas ausgedehnt werden sollte.

Der hauptamtliche Mitarbeiter der CE, Oswin Lösel, stellte die persönliche Segnung vor, wie wir sie unter anderem in unserem „Kommt und seht"-Gottesdienst anbieten. Und er beließ es nicht bei der Theorie: Die Teilnehmer segneten sich am Ende gegenseitig in Zweiergruppen.

Diözesansprecher Klaus Kühnel präsentierte den Glaubenskurs „Leben aus der Kraft des Heiligen Geistes". Beide Workshops waren gut besucht. Eine konkrete Frucht dieses Nachmittags: Zwei Teilnehmerinnen erklärten, zu unserem Gottesdienst in Lichteneiche kommen zu wollen – und machten bei der ersten Gelegenheit Mitte Februar ihre Ankündigung wahr.

Ein großer Gewinn für alle war das Impulsreferat von Prof. Dr. Peter Wünsche, Leiter der Hauptabteilung Seelsorge im Erzbischöflichen Ordinariat. Er ging auf das Wort der deutschen Bischöfe zur Erneuerung der Pastoral ein: „Gemeinsam Kirche sein".

Die knapp 60 Seiten umfassende Schrift will einen neuen Anstoß geben, die Errungenschaften des Zweiten Vatikanischen Konzils umzusetzen. Sie enthält bemerkenswerte Aussagen und betont unter anderem die Bedeutung der Charismen sowie die weitgehende Gleichberechtigung von Geistlichen und Laien.
Nach eigener Darstellung geht das Wort „Gemeinsam Kirche sein" auf den Wunsch vieler Gläubiger nach verstärkter Kommunikation innerhalb wie außerhalb der Kirche ein. „Es anerkennt die Bereitschaft vieler Menschen, an der Gestaltung des kirchlichen Lebens mitzuwirken, als Ausdruck ihres Glaubens und ihrer Verbundenheit mit der Kirche.

Das Dokument will den Weg von der Volkskirche zu einer Kirche des Volkes Gottes begleiten. Theologisch leitend ist eine dynamische Sicht der Taufe und des Christseins." Der Text wirbt für eine „Kirche im Werden", so die Herausgeber.
Gedacht ist das Wort als „Impulspapier", „das Prozesse anregen und begleiten will, das Gespräch sucht – auch in der Ökumene und mit vielen anderen Menschen, die auf der Suche sind – und einen Dialog anregt, der auch Reaktionen und Weiterentwicklungen erwartet."

Es wendet sich nicht nur an Hauptamtliche in verschiedenen Institutionen und Arbeitsfeldern der Kirche, sondern auch an Verantwortliche in den Gemeinschaften und Pfarreien sowie an alle engagierten Gläubigen.

Bezugsquellen:

Die deutschen Bischöfe Nr. 100
Gemeinsam Kirche sein. Wort der deutschen Bischöfe zur Erneuerung der Pastoral. 1. August 2015

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