Andere anstecken von dem, was uns begeistert

volkerkauderWürzburg – Kein Rückzug in „Kuschelgruppen" Gleichgesinnter, sondern mutig die frohe Botschaft von der Liebe Gottes in die Gesellschaft hineintragen – in der Kraft des Heiligen Geistes. Dazu wurden die etwa 2000 Teilnehmer beim ökumenischen Kongress „pfingsten21" ermutigt. Mit die eindrucksvollste „Predigt" an diesem langen ersten Oktoberwochenende in der s.Oliver Arena kam von einem Politiker.

Volker Kauder erinnerte an den Auftrag Jesu, „Salz und Licht" zu sein in der Welt. „Wir müssen unseren Glauben in der Öffentlichkeit stärker vertreten", betonte der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und bekennende Christ vor dem Hintergrund der aktuellen Situation in Deutschland. Christen sollten mehr über ihre eigene Religion reden als über den Islam. Und das war als Ermutigung gemeint, „andere anzustecken von dem, was wir glauben, was uns begeistert". Ziel müsse es letztlich sein, ein Vakuum zu verhindern, im Glauben wie auch in der Politik. Denn „wenn sich eine Religion zurückzieht, bekommt eine andere mehr Raum, und wenn sich die Demokraten zurückziehen, werden andere die Macht an sich ziehen."

Was es heißt, selbst unter großem Druck zu ihrem Glauben zu stehen, können die Christen hierzulande von ihren verfolgten Geschwistern weltweit lernen. Deren Situation war der Schwerpunkt von Kauders Referat. Neben viel Leid und Not konnte er von einigen Hoffnungsschimmern berichten; schließlich wächst die Zahl der Christen gerade in den Ländern am stärksten, in denen die Kirche am meisten bedrängt wird.

Der Auftrag Jesu lässt sich nur mit Hilfe des Heiligen Geistes erfüllen. Dessen sind sich gerade die vier Gruppierungen bewusst, die den Kongress ausgerichtet haben. Schließlich betonen die Charismatische Erneuerung in der Katholischen Kirche sowie die Geistlichen Gemeindeerneuerungen in der Evangelischen, der Evangelisch-Freikirchlichen und der Methodistischen Kirche in ihrer Spiritualität das Wirken des Geistes und seine Gaben, die Charismen. Doch auch in diesen Bewegungen, entstanden in den 60er Jahren, brennt das Feuer heute oft nicht mehr so stark.
Durch die Impulse, den Lobpreis, die intensiven Gebetszeiten sowie weitere Angebote wurden die Teilnehmer bei „pfingsten21" darin bestärkt, sich neu zu öffnen für den Heiligen Geist und sich ganz seiner Führung anzuvertrauen – im persönlichen Leben, in der Gemeinde, im Gebet, in Gemeinschaften und Bewegungen.

Ein weiteres Vermächtnis Jesu wird von den Charismatikern schon sehr gut umgesetzt: Mit der gelebten Einheit zwischen Christen unterschiedlicher Konfessionen und Denominationen erfüllte der Kongress den selbst gesetzten Anspruch der Verantwortlichen im Vorfeld. Überhaupt zeigten sie sich am Ende mehr als zufrieden. „Ich war sehr glücklich in diesen vier Tagen und ich bin unglaublich dankbar", sagte Henning Dobers, Vorsitzender der Geistlichen Gemeindeerneuerung in der Evangelischen Kirche. Und das Leitungsteam war sich einig: „pfingsten21" verlangt nach einer Fortsetzung.

 

Bild: Michael Derleth

 

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Fotos: Kongress "pfingsten21"

 

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